Ein persönlicher Bericht
Das Torbole Meeting war jetzt Samstag, Sonntag und Montag vor Ostern. Und es waren auch die ersten Tage auf dem Wasser für mich. Die Sonne hier war tatsächlich echt schön aber das Wasser ist mit 8 Grad noch wirklich kalt. Die Woche vorher sind wir als Familie im Skiurlaub gewesen. Das kann man vielleicht als Höhentraining betrachten, aber für die Beine ist das ja auch anstrengend. Gleich im Ersten Rennen nach 2 Minuten habe ich die Oberschenkel schon gemerkt… Und es sind ja drei Rennen pro Tag.
Bei der Ora die wir am ersten Tag hatten war das echt wirklich anstrengend!! Dafür lief es aber erstaunlich gut in den Rennen. Vor allem auf den Vorwinden bin ich die Wellen gut ausgesteuert und damit an einigen vorbeigefahren. Das hat wirklich richtig Spaß gemacht!
Einige von den kräftigen Jungs konnte ich damit aber nicht mehr einholen. Die waren sehr schnell „auf der Kreuz“. Die Kraft hat dann nach den Rennen noch für Pizza und Eis essen am Abend gereicht😋.
Am zweiten Tag gab es keine Ora, sondern nur den Peler (Nordwind). Auch den Tag war sehr viel Wind. Den zweiten Tag hätte es ruhig ein paar Grad wärmer sein dürfen. Es war wirklich eisig auf dem Wasser. Zwischen dem ersten und zweiten Rennen mussten wir dann bei 24 kn und max. 14°C eine Stunde warten. Der Anker vom Startschiff hat nicht gehalten. Als wir das zweite Rennen dann fahren durften war mir richtig Kalt!! Aber bei dem Rennen ging die Kraft noch. Im Dritten Rennen war dann aber die Kraft wirklich weg. Nachdem wir dann nach 5 Stunden abends im Hafen waren, kam die „Pasta Party“ nach dem Segeln wie gerufen. Den Sonntag haben wir dann außer Aufwärmen unter der heißen Dusche nicht mehr viel mehr gemacht.
Am Montag wurde der Start auf 9 Uhr angesetzt…. Diesmal bei immer noch gut viel Nordwind, aber deutlich weniger als am Sonntag. Vielleicht waren es so 17kn. Der Nordwind am Montag hatte daher Bedingungen, die deutlich näher an dem was wir bei unseren Heimischen Binnenrevieren finden. Nach Drehern Segeln mit kurzen statt unendlich langen Kraftschlägen. Das hat dann in den letzten beiden Rennen richtig gut geklappt :).
Insgesamt bin ich damit auf dem Gesamt-Platz 7 und als erste Frau rausgekommen 😄. Ich hatte gar nicht so viele Erwartungen/Ziele außer den Start in die Saison zu genießen. Genauso wie letzten Sommer hat scheinbar genau das funktioniert. Ohne zu viel Nachzudenken meinen Segelinstinkten zu vertrauen und danach erst zu schauen was es geworden ist 😊. Jetzt freue ich mich schon sehr auf noch ein paar Tage am Gardasee und dann auf die kommende Saison 😄.