Nach vielen Jahren wieder Ranglistenpunkte in Opti A
Bestens vorbereitet im Vorfeld durch unseren Sportwart Steffen Stein für den Bereich Regatta „auf dem See“ und Jugendwart Andre Richter „fürs Drumherum an Land“ erlebten die teilnehmenden Segelkinder in den beiden Wertungen Opti A und B am ersten Juniwochenende eine Regatta, die nicht nur für den ausrichtenden SCSz in schöner Erinnerung bleiben wird.
Es begann schon damit, dass frühzeitig für die Wettfahrtleitung Juliane Brach vom Kieler Yacht Club als Schiedsrichterin begeistert werden konnte. Damit „ins Boot geholt“ wurden auch gleich als erste Meldungen ihre Söhne Konrad (für A) und Vincent (für B). Und es sollte ein nach vielen Jahren endlich wieder ein großes Regattafeld werden, insbesondere mit der Wiederaufnahme der Opti A. Insgesamt konnte der SCSz 34 Siegelkinder und viele Betreuer aus 15 Vereinen aus 6 Bundesländern begrüßen. Aus dem Norden reisten der KYC (Kiel), MSC (aus Hamburg) sowie WVH (Hemelingen), WSVA (Aumund) aus Bremen und WVW (Wulmsdorf) aus Bremerhaven, weit verzweigt aus NRW meldeten der SCM (Münster), WYD und YCM vom Möhnesee bei Soest, aus Hessen der SCE vom Edersee (westlich von Baunatal) an. Aus Niedersachsen mit kurzer Anreise dabei: der SVG vom Steinhuder Meer, der WSCG aus Gifhorn, NFBS und SVBS aus Braunschweig und zu guter Letzt der Veranstalter vom SCSz.

Pünktlich waren 16 Segelkinder aus 11 Vereinen für den Opti A für den ersten Start am Samstag um 12 Uhr in der Reppnerschen Bucht, dazu weitere 18 für den Opti B. Leider spielte der Wind nicht so mit… wenig vorhanden aber dann dazu mit starken Drehern. Die Breite in den Leistungen und auch in den teilnehmenden Jahrgängen (JG 2011-14 bei Opti A und JG 2015-18 bei Opti B) war weit gefächert. Am Samstag konnten nur zwei Wettfahrten zuende gesegelt werden. Für Spannung in der Wertung Opti A war gesorgt: Nach zwei Wettfahrten führten 3 Segler-/innen punktgleich mit 8 Punkten, eine weitere Seglerin nur mit einem Punkt mehr. In der Wertung Opti B zeichnete sich schon nach 2 Wettfahrten am Samstag ein Ergebnis für die spätere Gesamtwertung aus 5 Wettfahrten mit einem Streichergebnis ab. Denn die 4-Erstplatzierten blieben auch am Sonntag im Ergebnis nur etwas gemischt vorne. Soviel vorab: Ganz vorn sollte Dea Shaquiri vom SV Großenheidorn nach einem Sieg und einem 2. Platz am ersten Wettfahrttag auch im Gesamtergebnis beider Tage bleiben.
Die Wettfahrten 3 bis 5 am Sonntag mit Start um 10 Uhr sollten sehr anspruchsvoll werden, andere behaupten… Die Bedingungen waren perfekt. So waren die gezählten Optis auf dem See sichtbar weniger als noch am Vortag. In der Wertung Opti A startete Noah Rickert vom Segel-Club Münster zwar zu einer Aufholjagd – 2 Wettfahrtsiege in den letzten beiden Wettfahrten und sein 2. Platz vom Samstag reichten aber nicht aus, denn ein Missgeschick am Samstag mit OCS und Platz 8 gleich zu Beginn am Sonntag in Wettfahrt 3 brachten ihn nur noch auf Gesamtplatz 2. Es gewann sein Vereinskamerad Maximilian Sandkühler mit einem Wettfahrtsieg gleich zu Beginn am Samstag, dazu sein Streicher mit Platz 7. Am Sonntag konstant gut mit einmal Platz 2 und 2x Platz 3 unterwegs, war ihm der Gesamtsieg und der neu ausgeschriebene Wanderpokal im Opti A nicht zu nehmen. Auf Gesamtplatz 3 kam Lisa Kuhl vom WSC Gifhorn zwar auch auf die gleiche Punktzahl wie der zweitplatzierte Noah. Ein erster, ein zweiter und ein dritter Platz waren für die schlechtere Gesamtplatzierung (dazu 1x Platz 6) ausschlaggebend. Valerie Brunke vom Norddeutschen Regatta Verein, aus dem Führungstrio mit Vincent Weinz Fleury (SC Edersee) und Maximilian vom Samstag gelang Gesamtplatz 4 vor Vincent ein. Großen Respekt zollte die Wettfahrtleitung den Aktiven, denn immerhin 13 der 15 jungen 12-15 Jahre alten Opti A-Segler/innen gelangen 4 eingebrachte Platzierungen im Wettfahrtergebnis.

Etwas anders sah das Ergebnis der jüngeren Segler/innen im Opti B aus. Die 12 jährige Dea mit zwei Siegen und 2x Platz zwei (dazu ein 4. Platz als Streicher) war der Gesamterfolg und der Opti B-Wanderpokal nicht zu nehmen. Stark verbessert zeigte sich Svea Garbrecht vom WVH im Vergleich und der Reviererfahrung zum letzten Jahr beim Salzgitter Opticup. Dort war sie nämlich noch auf Platz 8 eingekommen, jetzt mit einem Wettfahrterfolg und drei 2. Plätzen gelang ihr ein toller Gesamtplatz 2. Felix van Kempen vom WVW war letztes Jahr noch Vierter, nun der Sprung auf Gesamtplatz 3 – Zwei Wettfahrterfolge sollten auch ihm zusätzliche Motivation bei nächsten Regatten geben. Ebenfalls vom WVW aus Bremen kam mit 4 dritten Plätzen auf Platz 4, Enna Howar vom MSC brachte 4 fünfte Plätze diesen auch in der Gesamtwertung ein. Den Unterschied im Alter und Regattaerfahrung zu Opti A zeigte sich bei den Opti B. Hier brachten nur 9 der 18 Aktiven ihre Ergebnisse auch in den Wettfahrten am Sonntag ein. Gut hierbei, und das hat absoluten Vorrang: keinem der Segelkinder ist etwas passiert. In dem Zusammenhang auch wieder Lob für die DLRG, die die Regatta gut betreute.
Für den Segel-Club Salzgitter brachte Mariam Idem im Opti B am Samstag die Plätze 10 und 11 ein. Am Sonntag nahm sie die 3. Wettfahrt noch in Angriff, fuhr sie aber nicht zuende, zu den abschließenden 2 Wettfahrten trat sie nicht mehr an. So blieb am Ende ein 14. Platz im Gesamtergebnis. Im Opti A ging Theo Ellscheid an den Start, brachte aber nur Platz 13 aus der ersten Wettfahrt aktiv ein. So kam er auf Platz 15. Als weitere Gemeldete des SCSz trat Ronja Maria Berndzen nicht an.
Die Wettfahrtleitung um Juliane und Steffen erfuhr auf dem Regattaschiff sowie Motorboot des SCSz Unterstützung durch wie so oft im Segel-Club… von unseren Seglern Lars Dietzschold, Leonie und Mailin Richter. Auch unsere Seglerin Nadja Kopp, demnächst bei der Europe-WM vor Danzig für den SCSz im Einsatz, schaute aus Berlin vorbei. Weitere Unterstützung an Land und Wasser… Marc, Joris, Toschi und Giede. Am Grill gaben ihre Künste zum Besten: Unser Hafenmeister Karl-Heinz Krause mit Peter Spanka und dem „Grillpunkte“ sammelnden Marc. Alle werden jetzt nicht erwähnt worden sein… gefühlt waren es weit mehr… großes Dankeschön an alle für dieses gute Gelingen. Für die Campergemeinde – Teilnehmer wie Betreuer – auf und neben dem Vereinsgelände wurde gut gesorgt, dazu auch am Sonntag mit Frühstück und frischen Brötchen versorgt.

Nicht unerwähnt möchte ich auch eine Salzgittergruppe bei Facebook lassen. Diese lieferte am Samstag und Sonntag schöne Bilder und Live-Impressionen. DANKE dafür. Wer es gesehen hat, fand es SUPER!